ZWAR-Gruppe Hennef – eine Erfolgsgeschichte

Lebendiges Netzwerk feiert zehnjähriges Bestehen

Zehn Jahre ZWAR Hennef – das sind zehn Jahre voller netter Kontakte, interessanter Ausflüge und gemeinsamer Reisen. Das muss gefeiert werden – da waren sich die Hennefer ZWARlerinnen und ZWARler einig. Mit einer Schifffahrt auf dem Rhein, einem großen Sommerfest – und einem ganz besonderen Kartenspiel.

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz entwarf das Planungsteam zum zehnjährigen Bestehen Comicbilder einzelner Mitglieder als Gallier. Daraus entstand ein Skatspiel, das jeder Interessierte kaufen konnte und das die ZWARlerinnen und ZWARler nun unter anderen bei ihren gemeinsamen Spieleabenden nutzen.

Unterschiedliche Menschen finden zusammen

Auch Stephan Kiegelmann ist auf einer Karte zu sehen. Der 69-Jährige war 2016 bei der Gründung dabei. „Ich stand damals kurz vor dem Ausscheiden aus dem Berufsleben und habe aus der Zeitung von der Gründungsveranstaltung erfahren. Da sich die Idee interessant anhörte, bin ich einfach mal hingegangen – und habe es nicht bereut.“

Bis heute schätzt er die unterschiedlichen Menschen und Interessen, die bei ZWAR zusammenfinden. „Vereine sind mir zu monothematisch. Bei ZWAR lerne ich Menschen mit den unterschiedlichsten Biografien, Berufen und Interessen kennen. Das macht es für mich so interessant.“ Anfangs sei der Terminkalender sehr voll gewesen. „Jede Woche wurde gewandert und vieles mehr. Es ist inzwischen etwas ruhiger geworden.“

Tiefe Freundschaften entstanden

Das sei jedoch nicht schlimm, denn ZWAR bedeute vielen Teilnehmenden mehr, als nur gemeinsam die Freizeit zu verbringen. „Für mich ist es am ehesten ein soziales Netzwerk. Wenn jemand länger nicht da ist, hören wir nach, wie es ihm geht. Es sind tiefe Freundschaften entstanden.“ Wenn er zum Beispiel spontan zum Boulespielen einlade, werde zwar auch Boule gespielt. „Aber es entstehen auch viele gute Gespräche am Rande, weil man sich eben schon länger kennt“, sagt Stephan Kiegelmann.

Die Zahl der aktiven ZWARlerinnen und ZWARler pendelt zwischen 60 und 70. „Mal kommen neue Mitglieder dazu, weil sie auf unserer Website waren oder über andere ZWARler von uns erfahren haben. Aber wir machen keine Werbung“, sagt der 69-Jährige. Aus gutem Grund: „Es ist wichtig, organisch zu wachsen. Wenn jemand neu ist, möchten wir die Person integrieren, und das braucht Zeit. Bisher hat das aber sehr gut funktioniert.“

Gemeinsame Reisen und Feiern

Beim Basisgruppentreffen können Interessierte zunächst in die Organisation der ZWAR-Gruppe hineinschnuppern und schauen, ob die Atmosphäre und die Aktivitäten – vom Wandern über Radfahren bis hin zu gemeinsamen Essen – zu ihnen passen. „Dann nehmen wir sie in die Gruppen des Messenger-Dienstes Signal auf“, erklärt Stephan Kiegelmann, der zum Moderatorenteam der Basisgruppentreffen gehört.

Beim Basisgruppentreffen werden auch die jährlich stattfindenden Feste wie das Sommerfest und die Weihnachtsfeier besprochen. Ebenso werden die gemeinsamen Reisen in den Blick genommen, die jedes Jahr stattfinden. Die soll es – genau wie die ZWAR-Gruppe Hennef selbst – noch viele Jahre lang geben. „Wir sind ein lebendiges Netzwerk und wollen auf jeden Fall weitermachen“, sagt der begeisterte ZWARler.

Das Kartenspiel zeigt – mithilfe von KI verfremdet – einige ZWARlerinnen und ZWARler als Gallier (Foto: ZWAR-Gruppe Hennef)