Ehrenamtspreis für ZWAR-Netzwerk in Heiligenhaus

Erster Platz sorgt für große Freude

Das ZWAR-Netzwerk Heiligenhaus ist mit dem Ehrenamtspreis der Stadt ausgezeichnet worden. Eine tolle Würdigung für das ZWAR-Konzept, das in Heiligenhaus seit fast 20 Jahren trägt und begeistert.

Die ZWAR-Gruppe belegte sogar den ersten Platz, der mit 1.500 Euro dotiert ist. Ein Teil des Preisgeldes könnte für die Feier zum 20-jährigen Bestehen im kommenden Jahr verwendet werden, überlegt Norbert Sindermann. Der 80-Jährige engagiert sich seit der Gründung im Jahr 2007 im ZWAR-Netzwerk Heiligenhaus.

„Ich ging damals in Rente, und zeitgleich kam die Einladung zur Gründungsveranstaltung. Das passte gut. So ist ZWAR zu meiner Lebensaufgabe geworden“, sagt Norbert Sindermann. Von Anfang an hat ihn die ZWAR-Idee begeistert. „Soziale Kontakte im Alter sind sehr wichtig. Wir kümmern uns um uns selbst, andere kümmern sich um uns, und wir unternehmen vieles gemeinsam. Das macht einfach Spaß“, erklärt er.

Aufführungen in der Aula

Besondere Freude bereiten ihm seit jeher die gemeinsamen Wanderungen und sein Engagement in der Theatergruppe, die jedes Jahr Stücke in der Aula in Heiligenhaus aufführt. „Derzeit proben wir ein Stück mit dem Titel ,New York, New York‘, das in einem Seniorenheim spielt.“

Auch die Moderation der Basisgruppentreffen übernimmt er. Zu diesen kommen regelmäßig 20 bis 30 ZWARlerinnen und ZWARler. Immer wieder laden die Organisatoren Referentinnen und Referenten ein. „Die Polizei hat über den Enkeltrick aufgeklärt, ein Bestatter war zu Gast, ebenso jemand aus dem Hospiz“, zählt Norbert Sindermann auf.

Freude an gemeinsamen Aktivitäten

Noch immer sind zehn bis 15 Aktive aus der Gründungszeit dabei. Auch viele Gruppen bestehen bereits seit etlichen Jahren. Es gibt einen Stammtisch, die Gruppe „Gaumenschmaus“, eine PC-Gruppe sowie „ZWAR-philosophisch“; es wird gemeinsam gekegelt, Boule gespielt und geradelt. Für nahezu jede Leidenschaft finden sich bei ZWAR Gleichgesinnte. Frei nach dem Motto, wie Norbert Sindermann lachend sagt: „Wir machen nur noch Sachen, die uns Spaß machen. Für alles andere haben wir keine Zeit mehr.“

ZWARler bei der Preisverleihung

Die ZWARlerinnen und ZWARler nehmen ihren Preis entgegen. (Foto: Nina Maria Lindner)